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Die Vorgeschichte der neuen Domplatte in Buer

Die Wiederentdeckung der historischen Mitte von Buer

Die Immobilieneigentümer und Gewerbetreibenden von Gelsenkirchen-Buer haben die Chancen des von der Landesregierung NRW verabschiedeten Gesetz über Immobilien- und Standortgemeinschaften (ISGG NW) aufgegriffen.

So ist es in jüngster Vergangenheit gelungen neue Kräfte für die Revitalisierung der Innenstadt von Buer zu mobilisieren. Dieser Prozess ist aktuell in der Entwicklung und wird in Buer auch nachhaltig und lang anhaltend für einen positiven Umbruch sorgen.

Die Initiierung der ´Immobilien- und Standortgemeinschaft Domplatte' (ISG) ist Teil eines Maßnahmenprogramms auf Grundlage des ´Leitplans Zentrum Buer', der bereits 2001 in enger Abstimmung zwischen der Stadt Gelsenkirchen, der Buer Management GmbH (BMG) und weiteren privaten Initiativen erarbeitet wurde. Der Plan ist bis heute Leitlinie für die weitere städtebauliche Entwicklung des Innenstadtkerns.

Eine der wesentlichen Maßnahmen des Plan ist die Neugestaltung und Belebung der sogenannten Domplatte, der historischen Mitte von Buer. Die Bauarbeiten zur Neugestaltung begannen 2010 und werden im Frühjahr 2011 beendet sein. Vor Beginn der Bauarbeiten wurden unter Federführung der ISG-Domplatte umfangreich archäologische Grabungen durchgeführt.

Die im Verlauf der Grabungen gewonnenen Erkenntnisse sollen der Öffentlichkeit dauerhaft am Standort präsentiert werden, um damit einen Beitrag zur Belebung des Platzes zu liefern. Für Veranstaltungen zur Belebung des Platzes wird zurzeit eine entsprechende Infrastruktur mit einer Toiletten- und Sanitäranlage, sowie Wasser- und Stromanschlüssen gebaut. Neben der Toilettenanlage im Untergeschoss des Gebäudes Ecke Marienstraße/St. Urbanus Kirchplatz liegt ein kleiner Ausstellungs- und Veranstaltungsraum das sogenannte Museum.

Die Eröffnung des Museums findet am Sonntag dem 5. Juni 2011 statt.